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LEITNER: „UNS LÄSST DIE AKTUELLE SITUATION NICHT KALT“

Tormann Andreas Leitner hat mit dem FC Flyeralarm Admira schon viel erlebt. Die aktuelle Situation lässt den Kapitän der Panther nicht kalt.

Andi Leitner, zuletzt lief es leider nicht nach Wunsch. Was sagst du zur aktuellen sportlichen Lage?

Wir haben sehr schwierige Wochen hinter uns. Und es stehen auch keine einfachen Wochen bevor. Die Ergebnisse, aber auch die Leistungen in vielen Spielen haben nicht gepasst. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass wir den Umschwung einleiten können. Wir müssen als gesamter Verein ruhig bleiben, in der Winterpause gut regenerieren und im neuen Jahr durchstarten. Ich möchte auch hier die Gelegenheit nützen und etwas ganz deutlich ansprechen: Wir überlegen uns von Spiel zu Spiel etwas. Wir hinterfragen uns sehr viel und sprechen ständig miteinander. Wir versuchen sehr vieles umzusetzen bzw. noch besser zu machen. Wir sind vom Trainerteam an jedem Spieltag top vorbereitet. Doch wir Spieler müssen uns selbst an die Nase fassen, wenn wir den Matchplan dann aus unerklärlichen Gründen verlassen. Eines ist klar: Alle in der Mannschaft beschäftigen sich mit der aktuellen Situation und machen sich ihre Gedanken. Mir ist wichtig, dass jeder weiß, dass uns die aktuelle Lage nicht kalt lässt.

Im Fußball spielt sich sehr viel im Kopf ab. Wie sehr fehlt in dieser Situation ein Erfolgserlebnis?

Ich glaube, derzeit spielt sich zu 99,9 Prozent alles im Kopf ab. Da würde einmal ein Sieg extrem helfen. Danach würde sich bestimmt die eine oder andere Blockade im Kopf lösen. Es gilt jetzt noch näher zusammenzurücken. Das versuchen wir bei jedem Training. Aufgrund der aktuellen COVID-19-Situation ist es aber schwierig, auch abseits des Trainings etwas zu unternehmen. Wir haben früher immer coole Teambuildings abgehalten. Doch das geht momentan nicht. Dabei bin ich mir sicher, dass solche Aktivitäten helfen könnten, um als Mannschaft noch näher zusammenzurücken und uns noch besser kennenzulernen.

Wirkt die Mannschaft in der einen oder anderen Situation zu brav?

Das ist möglicherweise auch ein Punkt. Ich nehme da die Hartberg-Partie her. Wenn man 2:0 in Führung liegt, muss man vielleicht so eine Partie schmutzig rüberbringen. Es heißt auch in dieser Hinsicht abgeklärter bzw. routinierter zu werden.

In den nächsten drei Spielen geht es gegen Salzburg, Sturm und Rapid. Es gibt einfachere Gegner, oder?

Definitiv. Fakt ist, dass uns die Öffentlichkeit in diesen Spielen wohl nichts zutrauen wird. Vom Gegner her sind das natürlich die schwierigsten Spiele, aber es sind die Partien mit dem wenigsten Druck. Und wir erwarten von uns selbst etwas. Wir wollen etwas mitnehmen.