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DATKOVIC: „AUS DEM LETZTEN SPIEL KÖNNEN WIR VIEL LERNEN“

Nach knapp zwei Monaten ohne Pflichtspiel stand unser Abwehrchef Niko Datkovic in den letzten drei Spielen wieder auf dem Platz. Im Interview spricht der 28-jährige Innenverteidiger aus Kroatien unter anderem über seine aktuelle Rolle am Platz und die schönste Zeit in seiner Karriere.

Niko, du hast in der aktuellen Saison erst fünf Pflichtspiele bestritten, warst bisher von Verletzungen geplagt. Worin lagen die Probleme und wie geht es dir aktuell?

Momentan geht es mir sehr gut. Eine Hamstring-Zerrung brachte mir eine rund eineinhalb Monate lange Pause ein, aber nun stand ich in den letzten drei Partien auf dem Platz und erreiche langsam, aber sicher wieder meine Topform.

In einem sehr jungen Admira-Team gehörst du mit deinen 28 Jahren zu den erfahrensten Spielern auf dem Platz und führst unsere Abwehr mit teilweise sehr lautstarkem Coaching an. Wie fühlst du dich in dieser Rolle?

Ich kann mich noch sehr gut an die Zeiten erinnern, in denen ich zu den jüngsten Spielern am Platz gehört habe und ich versuche, meinen jüngeren Kollegen all das zu geben, was ich mir selbst damals von den älteren Spielern erwartet habe. Ich fühle mich in der Rolle wohl und wenn du eine gute Abwehr haben möchtest, ist eine gute Kommunikation und gutes Coaching notwendig.

Was viele Admira-Fans vielleicht noch nicht wissen: Du warst eine Zeit lang Kapitän der U21-Nationalmannschaft Kroatiens und hast dort mit Spielern, wie Mateo Kovacic, Marcelo Brozovic und Ante Rebic zusammengespielt. Welche Erfahrungen konntest du aus dieser Zeit mitnehmen und besteht denn vielleicht heute noch der Kontakt zu dem ein oder anderen kroatischen Superstar?

Das war sicherlich die schönste Zeit in meiner Karriere. Wir hatten ein sehr starkes Team und mit Niko Kovac auch einen großartigen Trainer. Mit diesem Team waren wir auch international sehr konkurrenzfähig. Ich kann mich da an sehr enge Spiele gegen die U21 Englands erinnern, in denen Harry Kane mein direkter Gegenspieler war. Das sind natürlich Erfahrungen, die für das Leben bleiben. Die Kontakte zu dem ein oder anderen Spieler von damals bestehen auf jeden Fall noch.

Dort wurdest du auch von Ex-Bayern Trainer Niko Kovac betreut. Bestehen denn Parallelen zwischen Trainer Kovac und Trainer Herzog?

Man merkt bei Beiden im Rahmen der täglichen Arbeit, dass sie früher auf Weltklasseniveau aktiv waren und nun aufgrund dessen ihren Schützlingen sehr gute Tipps geben können. Außerdem gefällt mir bei Beiden sehr gut, dass sie, trotz ihrer Bekanntheit, nie ihre eigene Person in die Auslage stellen, sondern stets als Dienstleister für die Mannschaft auftreten.

Im letzten Spiel gegen WSG Tirol konnten wir leider nicht das gewünschte Ergebnis einfahren. Zusätzlich erwartet uns in der nächsten Partie gegen Austria Klagenfurt eine ähnliche Ausgangssituation. Woran scheiterte es im letzten Spiel und welche Lehren kann man für die Zukunft ziehen?

Nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem unsere Leistung im letzten Spiel war sehr enttäuschend. Der Hauptgrund liegt für mich darin, dass wir im Vorfeld des Spiels vier bis fünf personelle Ausfälle hatten und daraufhin auch unser Spielsystem verändern mussten. Doch trotz unserer schlechten Leistung hat man während des Spiels das Gefühl gehabt, dass wir ein Remis oder sogar den Sieg hätten mitnehmen können. Deswegen ist es sehr enttäuschend, dass wir letztendlich mit leeren Händen dastehen. Die Vorbereitungen für das nächste Spiel gegen Austria Klagenfurt laufen gut. Wir werden versuchen, die Fehler, die im letzten Spiel passiert sind, auf ein Minimum zu reduzieren. Generell kann man aus dem letzten Match sehr viele Lehren ziehen und uns könnte in Klagenfurt eine ähnliche Partie bevorstehen. Das Ziel ist es, mit drei Punkten in der Tasche in die Südstadt zurückzukehren.

Text: Matthias Gagula