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MARCEL ECKER: „DASS ICH TORMANN WURDE, WAR REINER ZUFALL“

Der Weg zum Tormann war für Marcel Ecker grundsätzlich anders geplant. Der aktuelle Keeper der Juniors des FC Flyeralarm Admira war im Jahr 2010 ein gewöhnlicher Feldspieler beim FC Stadlau, im 22. Wiener Gemeindebezirk. Bis zum Tag „X“ an dem der Torhüter seines Heimvereins verhindert war. „Unser Tormann ist ausgefallen und ich musste einspringen. Genau an diesem Spieltag war ein Scout der Wiener Austria anwesend und dann ging alles sehr schnell. Er hat bei dem Spiel noch mit meinem Papa gesprochen und ich wurde zum Probetraining eingeladen. Kurze Zeit später durfte ich bei der Austria Fußball spielen.“

Von der U10 über die Austria-Akademie bis hin zu den Young Violets konnte unsere Nummer 28 ganz schön viel in Favoriten lernen und erleben. Da die Spielminuten in der zweiten Liga leider nicht wie gewünscht vorhanden waren, kam im vergangenen Sommer dann der Schritt zur Veränderung und Marcel Ecker wurde an den FC Flyeralarm Admira verliehen. „Es war jedoch nicht nur der Vereinswechsel. Ich habe auch in meinem Maturajahr die Schule gewechselt. Das war eine gewaltige Umstellung. In der Liese Prokop Privatschule wird um einiges mehr verlangt, als ich zuvor gewohnt war.“

Der Vereinswechsel, der Schulwechsel und eine neu zusammengewürfelte Juniors-Mannschaft. Klingt nach einer Elefanten-Aufgabe. „Die Saison war definitiv nicht leicht für uns. Wir mussten mit einigen Niederlagen umgehen, aber wir haben immer weiter Gas gegeben. Für uns junge Spieler steht die Entwicklung im Vordergrund, da sind die Punkte in der Tabelle nur zweitrangig.“

Am kommenden Freitag geht es für die jungen Panther nach Mannsdorf zum nächsten Meisterschaftsspiel. “Wir haben, wie in jedem Spiel, den Gegner analysiert. Es wird, wie auch im Hinspiel, ein schwieriges Spiel, aber wir sind gut aufgestellt.“

Wie sich der Weg des Juniors-Torhüters aufgrund der Fusion mit Traiskirchen im Sommer weitergestalten wird, ist noch unklar. „Die Entscheidung zur Fusion respektieren wir alle, auch wenn die Zukunftspläne vieler Spieler über Board geworfen wurden. Diese Situation hat uns, beziehungsweise mich, noch mehr gestärkt und wir gehen bestimmt trotzdem unseren Weg.“

TEXT: Lisa Wurzinger