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24.07.2016 19:00 Pappelstadion

SV Mattersburg 1 - 0 FC FLYERALARM Admira
24 Jul 2016 - 19:00BSFZ-Arena

Spielbericht:

Unsere Admira hat nach den erfolgreichen Europacup-Auftritten auch in der tipico-Bundesliga einen Auftakt nach Maß gefeiert. Die Panther setzten sich am Sonntag beim SV Mattersburg mit 1:0 (1:0) durch und gewannen damit erstmals seit 14 Jahren das erste Spiel einer Saison. Christoph Knasmüllner erzielte im Pappelstadion in der 19. Minute den Siegestreffer.

Mit dem vierten Platz in der Vorsaison schrieb Admira Wacker die Sensationsstory der Liga. Am Sonntag begann für die Maria Enzersdorfer ein neues Kapitel: “ Es gilt zu bestätigen, was wir in der letzten Saison erreicht haben“, meinte Trainer Lederer im Vorfeld der Partie. Die Mattersburger begannen aber stark. Mattersburgs Stürmer-Routinier Patrick Bürger vergab bereits in der vierten Minute aus aussichtsreicher Position per Kopf, Siebenhandl konnte gerade noch abwehren. Ein knapper Fehlschuss von Mattersburg-Kapitän Patrick Farkas (11.) war jedoch der endgültige Wachmacher für die Admira.

Der Europacup-Starter zeigte sich gleich effizient. Christoph Knasmüllner marschierte wenig bedrängt bis 18 Meter vor das Tor und zog in die linke untere Ecke ab. Mattersburg-Goalie Markus Kuster streckte sich beim ersten ernst zu nehmenden Angriff der Gäste vergebens (19.). Kurz taumelten die Hausherren, Maximilian Sax (25.) und Dominik Starkl (26.,28.) tauchten gefährlich vor Kuster auf. Doch allmählich erholte sich die Elf von Ivica Vastic vom Rückschlag und nahm gegen Ende der ersten Hälfte wieder das Heft in die Hand: Bürger schoss nach traumhafter Vorarbeit von Sven Sprangler Admira-Tormann Siebenhandl an (37.).

Zwei Minuten später hatte Thorsten Röcher mit einem Distanzschuss an die rechte Stange Pech. Dann kam Starkl im Mattersburg-Strafraum nach einem Zweikampf mit Jano zu Fall. Ein Duell, das Schiedsrichter Julian Weinberger aufgrund eines Kontaktes zu Unrecht weiterlaufen ließ. Wenige Minuten später blieb in einer ähnlichen Szene zwischen Stephan Zwierschitz und Röcher ebenfalls die Pfeife stumm. Auf der Gegenseite blockte Verteidiger Malic einen Schuss von Starkl gerade noch ab. Sax hatte den Ball mustergültig auf den im Rückraum lauernden Stürmer zurückgelegt (55.).

In der zweiten Hälfte musste sich die Admira immer mehr in die Defensive zurückziehen. Drei Tage nach dem Aufstieg in die dritte Qualifikationsrunde zur Europa League schien der Lederer-Elf in der Schlussphase auch die Frische zu fehlen. Am Ende hatten es die Gäste Fortuna und der Ineffizienz der Mattersburger zu verdanken, dass bis zuletzt die Null stand.

Erst ließ Admira-Goalie Siebenhandl einen Seidl-Freistoß nach vorne abklatschen und Ibser brachte den Nachschuss nicht am 26-jährigen Schlussmann vorbei (68.). Dann köpfelte Pink eine Flanke von Röcher an die Querlatte (72.). Die Hausherren drängten vehement auf den Ausgleich, doch er gelang nicht mehr. Die Burgenländer blieben damit der Admiraner „Lieblingsgegner“: In den vergangenen fünf Duellen holte die Admira 13 Punkte.

 

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