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17.12.2016 18:30 NV-Arena

SKN St. Pölten 2 - 2 FC Flyeralarm Admira
17 Dez 2016 - 18:30NV-Arena

Spielbericht:

Der FC Admira Wacker Mödling holt nach einem 2:0 Rückstand in St Pölten ein 2:2 und nimmt somit einen Punkt mit nach Hause. Dabei begann die Partie alles andere als gut. St. Pölten startete mit mehr Elan und gab vor der Pause den Ton an. Segovia brachte nach Kombination über Thürauer und David Stec den Ball im Rutschen aus guter Position nicht im Tor unter (6.). Thürauer selbst machte seine Sache in der Folge besser. Im Duell mit seinem Ex-Verein profitierte der Offensivspieler vom missglückten Leitner-Abschlag. Er fing den Ball ab, ließ zwei Admiraner stehen, schloss ins lange Eck ab (15.) und verzichtete aus Respekt vor dem Ex-Arbeitgeber auf Torjubel.

Auch das 0:2 wurde durch einen Fehler der Gäste eingeleitet. Markus Wostry blockte einen Dober-Schuss im Strafraum mit der Hand, den völlig gerechtfertigten Elfmeter verwandelte Segovia souverän (32.). Von den Admiranern war offensiv wenig zu sehen, sie meldeten sich aber mit einem schönen Konter zurück. Christoph Knasmüllner leitete ideal auf Monschein weiter, der auf das Tor der Hausherren zuzog und Thomas Vollnhofer keine Chance ließ (37.). Nach Seitenwechsel entwickelte sich von Beginn an eine flotte Partie, in der Thürauer die schnelle Vorentscheidung verpasste (48.).

Dadurch blieb die Admira im Spiel und war in der Folge auch viel gefährlicher. Vollnhofer musste bei einem Knasmüllner-Abschluss eine Glanzparade zeigen (49.), ein Spiridonovic-Schuss wurde in höchster Not geblockt. Zudem hatten die Gastgeber Glück, dass Schiedsrichter Dominik Ouschan nach einem Zweikampf des erst seit 30. Oktober 18-jährigen Innenverteidigers und Liga- sowie Startelf-Debütanten Ahmet Muhamedbegovic mit Dominik Starkl nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte (60.). Am Ende wurde die Drangperiode der überlegenen Admiraner noch belohnt.

Vollnhofer konnte einen Wostry-Abschluss zwar klären, war gegen den Abstauber von Monschein aber machtlos (86.). St. Pölten verpasste durch den Ausgleich den Sprung auf Rang acht, liegt nun zwei Zähler hinter dem Achten Ried zurück. Die Admira hielt den Fünf-Punkte-Vorsprung auf den NÖ-Rivalen und überwintert als Sechster, neun Punkte vor dem Tabellenende. Zuletzt gab es aber mit Mattersburg und eben St. Pölten gegen die Nachzügler keinen Sieg.

 

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